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Old 17-05-2004   #6
toreach
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Grünschnabel
 

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Ich rate jedem davon ab diese Batchdateien zu benutzen. Niemand kann sagen wie genau sich das Betriebssystem nach dem
Entfernen der einzelnen Komponenten verhalten wird.

Die Dateien stammen von jdeboeck der auch einen Guide und eine Ausführliche Beschreibung dazu geschrieben hat (Englisch).

Nachdem Ihr die CD bereits verkleinert habt könnt ihr mit diesen Dateien einzelne Komponenten der Installations-CD
entfernen. Dadurch ist es möglich die CD auf 150 MB zu verkleinern. Das ergibt genug Platz auf einer normalen CD um noch
jegliche Software darauf unterzubringen.

Persönlich wende ich diese Methode nur an um eine Installationsversion von Windows zu erhalten die auf eine Mini-CD passt.

Auf eine Mini-CD passen ca. 170 bis 220 MB. Also noch genug Platz um alle wichtigen Updates und einige zusätzliche Software
darauf unterzubringen. Einfach sagen die eigene CD fasst nur 170MB ist das eine, jemandem so eine MiniCD in die Hand zu
drücken ist dann die Krönung...


Hier die Maße einer Mini-CD auf einem normalen CD-Case.



Ihr könnt das alles auch manuell machen. Schaut euch die Batchdateien ruhig einmal genauer an.


Nun eine kurze Anleitung:

Ihr könnt die Dateien entweder auf der Seite von

jdeboeck bekommen oder hier direkt herunterladen.

In dem Archiv befinden sich eine Reihe von Batchdateien die in das Root der Installation kopiert werden müssen.



Beginnen sollte man mit den Treibern:
  • Die Datei "DRIVERS! Before You Begin.cmd" sollte zuerst ausgeführt werden.

    Dadurch werden die Driver.cab und sp.cab Dateien entpackt.

  • Danach können der Reihe nach die anderen Treiberdateien ausgeführt werden.
  • Zum Schluss noch die "DRIVERS! Finishing Off!.cmd" ausführen.

    Dadurch wird ein neues Driver.cab Archiv erstellt (~ 9 MB).

    Beachtet das die Dateien einzeln nacheinander ausgeführt werden müssen. Gebt jeder Datei genug Zeit. Auch wenn es scheint

    das nichts passiert. Es könnte zu Konflikten kommen wenn mehrere Dateien gleichzeitig ausgeführt werden.

  • Im Anschluss sollten die restlichen Dateien ausgeführt werden.

    Die Dateien sind als ganzes zu sehen und sollten auch nur als ganzes genutzt werden. Nur einige wenige Dateien auszuführen

    könnte zu Problemen führen.

    Fehlermeldung können getrost ignoriert werden.

    Das entfernen des Internet Explorers ist nicht nötig. Diese Datei wurde im nachinein erstellt und wird aller wahrscheinlichkeit

    nach nicht funktionieren (der ie ist weiterhin vorhanden). Sollte aber auch keine Probleme bereiten wenn man sie nutzt.





Wenn Ihr einen Texteditor vorzieht ist das kein Problem. Mit einem XML Editor wie zum Beispiel XMLspy oder Cooktop lässt sich das editieren allerdings übersichtlicher gestalten.









Mit XPlode umzugehen ist ganz einfach. Die Beispieldatei zeigt übersichtlich was wo eingetragen werden muss. Sie lässt sich
auch gleich testen ohne irgendwelche Einstellungen vornehmen zu müssen (dafür in xplode.xml umbenennen).

Ihr könnt XPlode von Wraiths Homepage oder XPlode hier direkt herunterladen.


Hier ein Ausschnitt der XML Datei.



Beachtet die unterschiedliche Verwendung eines Apostroph und eines Anführungszeichens in der example.xml. Ansonsten
müsst Ihr euch nur an die Vorgaben halten.

Beim starten von XPlode wird die xplode.xml Datei automatisch genutzt. Diese Datei muss sich in dem gleichen Verzeichnis wie
XPlode befinden.

Öffnet die xml Datei auch mal in einem Browser. So kann man sich die Datei übersichtlich anschauen.











Mit dem Windows Post Install Utilitiy könnt ihr im Anschluss an die
Installation selbst auswählen welche Software installiert werden soll. Eine kleine Anleitung liegt dem Programm bei (Englisch).
Ihr solltet euch ein wenig mit JavaScript auskennen.Viel mehr gibt es nicht zu sagen ausser Viel Glück!




Wer den WPI zum laufen bekommt kann natürlich auch Einträge unter RunOnceEx in der Registry erstellen...




Die Standard Explorer Shell von XP lässt sich über die Registry sehr einfach ersetzen. Dafür gibt sind zwei Schlüssel

interessant in der Registry in denen eine Ersatzshell bestimmt werden kann.
  • Fürs das System:
    [HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System]
    Value Name: Shell
    Data Type: REG_SZ (String Value/Zeichenkette)
    Value Data: Dateipfad/-name der Ersatzshell

  • Für den aktuellen Benutzer:
    [HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\System]
    Value Name: Shell
    Data Type: REG_SZ (String Value/Zeichenkette)
    Value Data: Dateipfad/-name der Ersatzshell


Ersatzshells bieten oftmals eine wesentlich bessere Möglichkeit das Erscheinungsbild zu ändern.

Hier als Beispiel ein Theme für LiteStep



Auch die Integration des Startmenüs in das Rechtsklick-Kontextmenü des Explorers ist bei den meisten Ersatzshells standard.


Zu den drei bekannteren Ersatzshells zählen

Es gibt mehrere Hundert solcher Ersatzshells für Windows. Einfach nach "Win32 Shell" suchen...

Last edited by toreach on 17-05-2004 at 00:59
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