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Registered User
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Join Date: Mar 2002
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Was soll ich von DIESEM Raid halten?
Hallo DI,
normalerweise beschäftige ich mich mit mit der Hard- und Softwareverwaltung von PC´s sowie von mir konfigurierten Servern zu tun. Jetzt habe ich die Netzwerk-Verwaltung einer kleinen Firma übernommen und stehe vor einem mir fremden Server. Mein Vorgänger hielt absolut nix von "Dokumentation". Der Server: Dell PowerEdge 2400, ca 6 Jahre alt. Irgendwann gebraucht gekauft. Fungiert als einziger DC im Netz. Folgende Ausstattung: 3 x 9 GB Seagate ST 39204 LC (SCSI) SCSI-Streamer SCSI-CD-Rom PERC 2 Adapter mit den Festplatten Adaptec-Adapter mit CD und (vermutlich) dem Streamer Der Server steht in einem "Loch" ohne Licht, deshalb konnte ich nicht genau erkennen, wo der Streamer dranhängt. Weils der einzige Server ist, kann ich ihn nicht beliebig rauf- und runterfahren, um ihn zu öffnen. Die Dell-Verwaltungs-Partition ist nicht mehr vorhanden, zu diesem Server gibts außerdem keine Treiber-CD´s mehr. Dell bietet eine derartige Menge zum Download an, daß es zu unübersichtlich ist, was Sinn macht und was nicht. Ausgabe des Raid-Controllers (beim booten abgefangen) Raid-Kanal 0: 1 = belegt, online 2 = belegt, offline (? Streamer ?) 3 = belegt, online 4 = belegt, online 5 = n.b 6 = n.b Raid-Kanal 1: 1 - 6 nicht belegt Die Platten stecken in den Einschüben 1, 3 und 4, die Einschübe 2, 5 und 6 sind frei Phyical Code:
LD Raid Size Stripes 0 0 8.5 1 1 0 8.5 1 2 1 8.5 2 Logical Drive 0 Raid = 0 Size = 8.5 GB Stripes = 1 Status: Optimal Drive 1 Raid = 0 Size = 8.5 GB Stripes = 1 Status: Offline Drive 2 Raid = 1 Size = 8.5 GB Stripes = 2 Status: Optimal Im W2K-Explorer zeigt er 2 x ~8,5 GB an. Raid1 mit einer Platte? Dann wäre die zweite (offline) Platte der zweite Teil. Laut Controller ist sie aber Raid0. Wieso läuft Raid0, wenn die 2. Platte offline ist?? Wo ist dann die zweite Platte des Raid1?? Wie kann ich dem Controller noch mehr Infos rauskitzeln? Zusätzliches Problem: Der Server hat zwar USB-Anschluß, der wird aber unter W2K nicht angezeigt und läßt sich mit P&P nicht ansprechen. Ein USB-Stick leuchtet einmal kurz auf, wird aber von W2K nicht als neue Hardware erkannt und deshalb auch nicht initialisiert. Zur Datensicherung: Die letzte ist schon uralt, deshalb habe ich eine USB-Festplatte ins Netz gehängt und mal das komplette System gesichert. Wenn ich die *.bkf katalogisieren will, kommt die Fehlermeldung, daß die Datei nicht brauchbar ist. Also steh ich ohne aktuelle Sicherung da. Toll! Wieso läuft dieses System überhaupt?? Die Start- und System-Partition C:\ muß auf dem inkonsistenten Raid1 liegen. Die Daten auf dem inkonsistenten Raid0 (?). Wer kann mit den o.a. Fakten was anfangen? Wer weiß über die PE 2400 "richtig" Bescheid? Was könnte alles passieren, wenn ich die 2. (offline) Platte zum laufen bekomme (wenn sie denn will)? Kann sie an den vorhandenen Daten auf den anderen Arrays Schaden anrichten? (siehe Datensicherungsdatei nicht verwendbar) Viele Grüße, Fritz
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____________________________ Trotz Evolution sind manche Menschen Einzeller geblieben. Im Gehirn... |
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Super Moderator
![]() Senior Member (Board-Inventar)
Join Date: Apr 2002
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Hi,
ich hatte mal ein ähnliches Problem in einer Werbeagentur.... Ich kenne den Dell nicht, kann Dir nur sagen, was ich tun würde. Als erstes dem Kunden erklären, was es ihm kostet, wenn ihm die Kiste um die Ohren fliegt... ![]() Denn selbst wenn Du alles über die Kiste rauskriegst: Sie ist offensichtlich sehr schräg konfiguriert oder hat schon nen Schlag. Ich hatte damals das Vergnügen mit einem alten Proliant, die Spezialität dessen Raid-Controller war, an neu erkannte externe Raids oder Platten erst mal ein SCSI "init" mit Formatierauftrag zu senden (da war ich echt happy drüber) ![]() Meine Lösung: Einen stabilen Rechner (oder angesichts des Alters Deines Dells gleich einen kleinen neuen Server) aufbauen und sukzessive alle Funktionen von dem alten Kerlchen wegziehen. Dann den Kameraden rausoperieren und gründlich unter die Lupe nehmen. Ein neuer Server kann durchaus Sinn machen: - Performance bei neuerem BS (mehr Gruppenfunktionalitäten/Outlook = Vorteil für den Kunden) - Erhöhte Stabilität (bei dem Alter müssten sowieso neue Platten rein, ein Business-Server auf SCSI Basis sollte imho spätestens alle zwei Jahre neue HDs bekommen) - neue Verteilung der Server-Aufgaben (Stichworte: NAS, Gruppen...) - Der wiederaufgebaute Dell (sofern es sich rechnet ihn wieder aufzubauen) kann danach eine Teilaufgabe übernehmen) Mein Fazit aus der damaligen Aktion: Keine Operationen an laufenden alten Servern, die können sehr bockig sein.
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regards k2u ___________ --bb-- Haftungsausschluss ![]() Es gibt Tage da verliert man und es gibt Tage, da gewinnen die Anderen... |
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